Siamesische Herzen

Die Rede ist hier von zwei Schwestern,
Geboren in verschied´nen Ländern,
Die Eine, geraten nach der Madre,
Die And´re gleicht eher dem Padre.

Hass und Liebe – Hand in Hand,
Zwischen ihnen keine Wand,
Geteilt der Raum, ungleich die Zeiten,
Dies sollte sie fortan begleiten.

In keinem Ding und Deut vereinigt,
Verwandtschaft namentlich bescheinigt,
Wuchsen sie in Kindheitsjahr´n
Zur biformen Person heran.

Das Leben trennte sie alsdann
Das Alter an Trivialität gewann.

Zwei Seelen – ganz ähnlich jetzt im Denken,
Empfindungen sind´s die sie lenken,
In ihren Adern der gleiche Schlag,
Der sie endgültig zu binden vermag.

Durch Ängste, Traurigkeit und Schmerzen,
(V)Erwachsen sind zwei Schwesterherzen.

24.7.07 16:42

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