Winteratem

Die mittägliche Dunkelheit
Schleicht über Ding und Mensch.
Die Formen verschwommen,
Konturen verwischt,
Die Farben ergraut.

Die Finsternis,
Sie gleitet dahin,
Breitet sich aus,
Ja, streckt sich aus.
Ihre Fühler betasten jedes Objekt.

Ein Windzug ist zu spüren.
Der kalte Hauch umschließt die Dinge.
Ein unsichtbarer Mantel kühler Temperaturen
haftet an mir.
Ich friere.

Die Haut wird blau.
Härchen stehen Spalier,
Bereit der Kälte zu trotzen.
Ihr Bemühen ist umsonst.
Es hilft nichts.

Die eisige Dunkelheit
Erältet meine Seele.
Mein Auge vermag den Sommer vernehmen,
Doch mein Herz fühlt Winter.

24.7.07 16:37

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen