Mein Freund, der Alkohol

Mein Freund, der Alkohol, macht Dinge,
von denen ich noch nie gehört:
Am nächsten Morgen Augenringe,
Hirn und Leber sind zerstört.

Was morgen kommt, spielt keine Rolle,
Präsent ist nur das Jetzt und Hier.
Auf mich warten noch drei volle
Flaschen, je des besten Biers.

Die erste öffnet sich noch leicht.
Auch findet sie ganz schnell den Mund.
Der Inhalt, nicht sehr lange reicht,
ruck zuck, verschwindet er im Schlund.


Die Zweite tut´s der Ersten gleich.
Auch sie entleert sich ganz geschwind.
Die Nase rot, der Blick ganz weich:
Ob das Symptome von Trunkenheit sind?

Flasche drei tippt an die Nase.
Rauschen klingt aus ihr heraus:
Sprudel, Sprudel, heititeiti.
Zufriedenheit füllt mich ganz aus.

Im Einklang mit des Säufers Welt,
nichts, was mich noch bei Laune hält.
Bös´ und Gut heben sich auf,
Apathie nimmt ihren Lauf.

Besoffen leg ich mich hernieder,
schwer sind meine Augenlider.
Lethargie und Übelkeit
machen sich just in mir breit.

Was folgt, ist eine lange Nacht,
teils kotzend über´m Klo verbracht.
Um Jahre gealtert, morgens erwacht,
vom bösen Kater ausgelacht!

2.1.07 14:29

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen